Grundstein für die neue Schule gelegt

Oberbürgermeister Olaf Raschke und Schüler vom Questenberg befüllten gemeinsam die Zeitkapsel für den Grundstein Foto: Stadt Meißen

Der Bau einer neuen Grundschule für Meißen hat begonnen. Schon ab dem Sommer 2019 soll am Aritaring gelehrt und gelernt werden.

Offizieller Start für den Meißner Schul-Neubau: Am 13. Dezember trafen sich am Aritaring nicht nur Stadträte, Bauleute und Planer zur Grundsteinlegung auf der Baustelle der vierten städtischen Grundschule. Gekommen waren auch die künftigen Nutzer: Kinder aus der Grundschule Questenberg, die ab dem Schuljahr 2019/20 rechtselbisch unterrichtet werden.

Der Bau des neuen Schulhauses am Aritaring muss schnell vonstatten gehen, weil es zunächst als Ausweichquartier für die sanierungsbedingt auszulagernde Questenberg-Grundschule benötigt wird. Auch eine erste eigene Klasse der neuen vierten Grundschule wird bereits im August eingeschult. Wenn die Schüler vom Questenberg wieder ihr eigenes Schulhaus nutzen können, soll die Schule am Aritaring ab 2021 regulär mit zwei Klassen pro Jahrgangsstufe geführt werden.

Der straffe Zeitplan des Baus lässt sich umsetzen, weil die neue Schule in Modulbauweise errichtet wird. Vertreter von Stadtverwaltung und Stadtrat versprechen als Ergebnis ein „hochwertiges“ Gebäude. Geplant sind drei Etagen mit Klassenzimmern und flexibel nutzbaren Fachräumen für bis zu 224 Schüler. Im Erdgeschoss werden Mensa und Ausgabeküche eingerichtet.

Auf dem rund 8.000 Quadratmeter großen Grundstück am Aritaring entsteht zudem eine Turnhalle. Die Arbeiten an diesem Gebäude, das nicht nur von den Schülern, sondern auch von Vereinssportlern genutzt werden soll, hatten bereits im Oktober begonnen.

Die Planungen für das Schulhaus hat das Architekturbüro Thomas Bretschneider, die für die Außenanlagen die Landschaftsarchitekten LA21 und die für die Haustechnik das Büro Klett Ingenieur GmbH übernommen. Die Sporthalle entsteht unter der Regie des Planungsbüros Hauswald. Der Neubau der Schule soll rund 5,4 Millionen Euro, der der Sporthalle rund zwei Millionen Euro kosten. Neben städtischem Geld wird auch Fördergeld des Freistaats Sachsen ausgegeben.