Fünf Bewerber treten zur Wahl an

Die Kandidaten für die Meißner Oberbürgermeister-Wahl stehen nun fest. Die Briefwahl soll ab dem 2. August möglich sein.

Das Bewerberfeld zur Wahl des Meißner Oberbürgermeisters ist vollständig. Fünf Kandidaten werden am 9. September auf dem Wahlzettel stehen.

Über die Zulassung entschied am 9. Juli der Meißner Gemeindewahlausschuss. Die Kandidaten hatten zuvor vollständige Bewerbungsunterlagen und jeweils eine Anzahl von Unterstützerunterschriften einreichen müssen. Diese Hürden nahmen die fünf nun zugelassenen Bewerber.

Für eine neue Amtszeit kandidiert der derzeitige Meißner Oberbürgermeister Olaf Raschke. Seine Kandidatur wird von der Meißner CDU unterstützt. Die FDP schickt Martin Bahrmann, den Leiter des Meißner Standorts der EURO-Schulen, ins Rennen um das Oberbürgermeister-Amt. Er ist bereits als Stadtrat politisch aktiv. Die AfD bringt den Dresdner Rechtsanwalt Dr. Joachim Keiler auf den Wahlzettel. Er ist stellvertretender Landesvorsitzender der Partei in Sachsen.

Frank Richter, einstiger Leiter der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, tritt als unabhängiger Kandidat an. Seine Bewerbung wird von der Initiative „Bürger für Meißen“ getragen und unter anderem von der SPD und den Linken unterstützt. Als OB-Kandidat der Sächsischen Volkspartei bewirbt sich der Meißner Bauunternehmer Heiko Lorenz.

Die Briefwahl soll ab dem 2. August möglich sein. Ab diesem Tag können die Briefwahlunterlagen beantragt werden. Es bestehe dann auch die Möglichkeit direkt im Briefwahlbüro zu wählen, so der Vorsitzende des Gemeindewahlausschusses, Markus Banowski. Das Briefwahlbüro werde im Bürgerbüro der Stadtverwaltung in der Burgstraße eingerichtet.

Erreicht bei der Wahl am 9. September keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wird es am 23. September einen zweiten Wahlgang geben. In diesem entscheidet dann die einfache Stimmenmehrheit, wer für die nächsten sieben Jahre Meißner Oberbürgermeister wird.