Aus für Brück & Sohn

Nach 225 Jahren Unternehmensgeschichte wird der Meißner Verlag Brück & Sohn 2019 seine Geschäftstätigkeit einstellen.

Chefin Annette Brück kündigte an, den Verlag aufzugeben, nachdem eine familiäre Nachfolge und auch der daraufhin avisierte Verkauf des Unternehmens nicht zustande kamen.

Das 1793 vom Buchbinder Carl Friedrich August Brück in Meißen gegründete Verlagshaus war über sieben Generationen ein Familienunternehmen. Zunächst mit Papierwaren, Kalendern und regionalen Schriften, dann auch mit Postkarten hatte es Geschäftserfolg. Annette Brück fügte ab den 1990er Jahren der Firmenchronik ein weiteres erfolgreiches Kapitel hinzu: mit der Gestaltung, dem Druck und Verkauf von Adventskalendern.

Die Geschichte des Verlags Brück & Sohn schildert noch bis zum 17. Februar eine Sonderausstellung im Meißner Stadtmuseum am Heinrichsplatz. Am Sonnabend, dem 12. Januar, führen die Firmeninhaber Annette und Helmut Brück ab 15.00 Uhr noch einmal Besucher durch die Ausstellung. Am Sonnabend, dem 26. Januar, beginnt um 15.00 Uhr im Stadtmuseum ein Dia-Vortrag, bei dem Annette und Helmut Brück eine von ihnen unternommene Amerika-Reise schildern: Sie suchten dort Orte auf, von denen der Verlag Brück & Sohn einst Ansichtskarten hergestellt hatte.