Gleicher Name, doch eine neue Gemeinde

Die Katholiken der Region gründen in Meißen die Pfarrei Sankt Benno neu. Zu ihr gehören dann auch die Katholiken aus den umliegenden Städten und Gemeinden.

Der Name bleibt, doch die Gemeinde ist faktisch eine neue. Am 17. Juni gründen die katholischen Christen der Region in Meißen die Pfarrei Sankt Benno neu. Zu ihr gehören dann nicht nur Katholiken aus der Kreisstadt, sondern auch aus Wilsdruff, Lommatzsch, Nossen, Coswig und Radebeul.

Mit der Verschmelzung von Pfarreien zu größeren Einheiten folgt das katholische Bistum Dresden-Meißen einem Trend, den es in der evangelischen Landeskirche Sachsens schon länger gibt. Angesichts der sinkenden Mitgliedszahlen der Kirchen werden Gemeinden zusammengelegt. In der neuen Pfarrei Sankt Benno gehen sechs Teilgemeinden auf.

Zugleich bekommt die neue Gemeinde, deren Pfarrkirche die Bennokirche an der Meißner Wettinstraße sein wird, einen neuen Pfarrer. Beim „Vereinigungsfest“ am 17. Juni wird der Dresdner Bischof Heinrich Timmerevers zugegen sein und Stephan Löwe in das Amt einführen.

Die Gründung der neuen Gemeinde stehe am Ende eine längeren „Erkundungsprozesses“, bei dem sich die Mitglieder der Teilgemeinden näher kennengelernt hätten, sagt Markus Banowski für die Meißner Katholiken. Man sei sich bei diesem Prozess nähergekommen und zu einer Gemeinschaft zusammengewachsen.

Das Fest zur Gemeinde-Neugründung beginnt bereits am Freitag, dem 16. Juni. An diesem Tag ist eine Sternwallfahrt zur Meißner Benno-Kirche geplant. Am Sonnabend, dem 17. Juni, beginnt um 10.00 Uhr der Festgottesdienst in der Bennokirche. Im Anschluss wird im Festzelt und in der Kirche gefeiert.