Noch ein Bau-Sommer in der Afra-Schule

Die Bautafel an der Afra-Grundschule ist schon ein gewohntes Bild: In diesem Sommer findet die dritte und letzte Sanierungs-Etappe statt Foto: Archiv

Die Sanierung der Meißner Grundschule kommt auf die Zielgerade. In der dritten Bau-Etappe wird der Neubau-Teil der Schule renoviert.

Es ist der dritte Bau-Sommer an der Leipziger Straße. Schon Ende Mai hat er begonnen. Die gute Nachricht für die Schüler und Lehrer der Afra-Grundschule: Anfang August soll ihr Schulhaus vom Keller bis zum Dach renoviert sein. Die Arbeiten am Neubau-Trakt der Schule sind die letzte Etappe der dreijährigen Generalsanierung.

In den beiden vergangenen Jahren war der Altbau der Afra-Schule renoviert und teilweise umgebaut worden. Die wichtigste Neuerung war der Einbau eines Fahrstuhls, der das Schulhaus erstmals barrierefrei zugänglich macht. Auch wenn die Bezeichnung anderes suggeriert, ist der Sanierungsbedarf im Neubau-Trakt des Schulhauses ebenfalls hoch. Dort befinden sich neben Klassenzimmern Fachräume für den Werken-Unterricht, Personalräume und Zimmer für den Schulhort.

Die wichtigsten Bauvorhaben des dritten Sanierungssommers stellte Planer Jürgen Voigt vor wenigen Tagen bei einem Rundgang vor. Vor allem der Brandschutz soll im Neubau-Teil der Schule verbessert werden. In die Flure werden Rauchschutztüren eingebaut. Getauscht werden die Brandmeldeanlage und die Sicherheitsbeleuchtung.

Weitere Schritte der Sanierung: Auch im Neubau-Trakt der Afra-Schule werden nun die Heizung und die Sanitärinstallationen auf Vordermann gebracht. Die Klassenzimmer bekommen neue Fußböden, Türen und Akustikdecken. Für die Hortkinder wird der Bewegungsraum erneuert. Wo früher im Keller das Lehrschwimmbecken der Afraschule war, richte man nun ein Lager ein, so Planer Jürgen Voigt.

Die Handwerker arbeiten unter starkem Zeitdruck. Am 7. August beginnt das neue Schuljahr. Dann soll die Sanierung „weitestgehend“ abgeschlossen sein, so der Planer.

Der dritte und letzte Bauabschnitt an der Afra-Grundschule wird rund 600.000 Euro kosten. 40 Prozent der Summe schießt der Freistaat aus seinem Förderprogramm für „schulische Infrastruktur“ zu. Insgesamt kostet die Sanierung des Schulkomplexes an der Leipziger Straße gut 2,1 Millionen Euro.