Viele Helfer beim Einsatz an der Jahnhalle

Nach jahrelangem Verfall wird jetzt wieder an der Jahnhalle gearbeitet. Die Bürgerstiftung hatte gerufen und rund 40 Helfer kamen zum ersten Aufräumeinsatz. Foto: Bahrmann

Die Meißner Bürgerstiftung setzt ein Zeichen: An der Jahnturnhalle wird wieder gearbeitet. Bei einem ersten Einsatz wurde das Gelände von Müll und Wildwuchs befreit.

Es tut sich was an der Meißner Jahnturnhalle. Vor wenigen Wochen hatte die Stadt das verfallene Baudenkmal der Meißner Bürgerstiftung überlassen. Die rief nun am 13. Mai zu einem ersten Arbeitseinsatz auf dem Gelände am Jüdenberg auf.

„Um die 40 Leute waren dabei“, sagt Ina Heß von der Bürgerstiftung. „Wir waren selbst überrascht von der großen Resonanz.“ Die Helfer arbeiteten vom Vormittag bis in den späten Nachmittag.

Viel sei an dem Tag geschafft worden, berichtet Ina Heß. Rund um die Halle und auf dem angrenzenden Sportplatz habe man Wildwuchs gerodet, Gras gemäht und Müll eingesammelt. Besonders wichtig: Die Treppen zur Halle wurden wieder freigelegt. „Unter den Blättern und dem Humus der vergangenen Jahre waren sie schon fast verschwunden.“

Am schlechten Zustand der Jahnhalle änderte der erste Arbeitseinsatz noch wenig. Trotzdem setzte er ein Zeichen: Mit der Stiftung hat die Halle wieder eine Eigentümerin, die sich um das Gebäude kümmert. Die Pläne zur Sanierung und neuen Nutzung wurden am 13. Mai ebenfalls vorgestellt und diskutiert. Die Stiftung will das Baudenkmal zu einer öffentlich zugänglichen „Bewegungslandschaft“ machen. Dafür sind aber nach ersten Schätzungen rund zwei Millionen Euro zu investieren.