Bilder und Geschichten vom Wein

Der sächsische "Weinkalender" ist nicht nur bei Winzern beliebt. Herausgeber Werner Böhme stellte jetzt die 2018er Ausgabe vor.

Längst ist sie eine Tradition geworden: die alljährliche Präsentation des neuen „Weinkalenders“ für die Sächsische Weinstraße. Herausgeber des Kalenders ist der Meißner Autor Werner Böhme, dem anfangs sicher selbst noch nicht klar war, dass er mit seinem Produkt nicht nur unter den Winzern des Elbtals, sondern auch bei der Bevölkerung eine wachsende Begeisterung wecken würde. Die ist bis zum heutigen Tage ungebrochen.

Warum ist das so? Ein erster Grund ist die Vielfalt, die der Weinkalender bietet. Jährlich findet ein Fotowettbewerb statt, inzwischen organisiert vom Meißner Kulturverein. Die besten Bilder des Wettbewerbs schmücken die Kalenderblätter ebenso wie die Geschichten auf den Rückseiten. Sie widmen sich meist sehr vergnüglichen Begebenheiten rund um den Wein.

Ein zweites Argument für die Beliebtheit des „Weinkalenders“ ist die enge Zusammenarbeit mit der Winzergenossenschaft Meißen. Die stellt am Bennoweg nicht nur den Raum für die alljährliche Vorstellung des neuen Kalendariums und die Preisverleihung des Fotowettbewerbs zur Verfügung. Sie lässt diese Veranstaltung auch von der jeweils amtierenden sächsischen Weinkönigin moderieren. Als vor wenigen Tagen der Kalender für 2018 erstmals öffentlich präsentiert wurde, war das Friederike Wachtel.

Ein dritte Besonderheit, die nicht nur Winzer am „Weinkalender“ schätzen, sind die Karikaturen des Meißners Künstlers Kay „Leo“ Leonhardt. Sie geben den Kalenderblättern auch eine humoristische Seite.

Der Kalender bietet aber nicht nur Schau- und Lesevergnügen. Er vermittelt auch Wissen über den Wein. Im neuen Kalender werden beispielsweise Weinsorten näher vorgestellt. Die Liste reicht vom Traminer bis zum Spätburgunder.