Poststufen sind gesperrt

Die Stadt Meißen hat die Poststufen in der Triebischvorstadt sperren lassen. An der Treppenanlage zwischen Obergasse und Poststraße seien erhebliche bauliche Mängel festgestellt worden, so Stadt-Sprecherin Katharina Reso. Eine genaue Bestandsaufnahme solle nun Klarheit bringen, wann und wie die Treppe wieder instandgesetzt werden kann.


Verkostung im Weingut

Das Weingut Schuh in Sörnewitz lädt am Freitag, dem 26. Mai, zur Verkostung seiner neuen Weine ein. Der 2016er Jahrgang wird ab 17.00 Uhr im Weingut an der Dresdner Straße 314 präsentiert. Wer die Neuheiten und weitere ausgewählte Weine verkosten möchte, zahlt einmalig zehn Euro. Das Weingut Schuh, das seit dem vergangenen Jahr von den Kindern des Gründers, Katharina Pollmer und Matthias Schuh, betrieben wird, bewirtschaftet derzeit rund fünf Hektar Rebfläche in Steillagen des Meißner Spaargebirges.


Bau an der Triebischbrücke

In Meißen wird die Fußgängerbrücke zwischen Neumarkt und Neugasse zur Baustelle. Bis Ende Juni soll der Weg über die Triebisch instand gesetzt werden. Zudem wird eine provisorische Fußgängerrampe vom Haus Neugasse 19 zur Brücke gebaut. Während der Bauarbeiten kann es zu Einschränkungen bei der Nutzung des Weges kommen.

Mit den Bauarbeiten lässt die Stadt Schäden an der Brücke beheben, die beim Hochwasser 2013 entstanden waren. Ein Gerüst wird aufgestellt, die Blechverkleidung der Brücke in Teilen entfernt und gerichtet. Anschließend bekommt das Bauwerk neuen Korrosionsschutz. Die Arbeiten kosten rund 32.000 Euro.


Tourist-Information neu zertifiziert

Das markante rote „i“ darf weiter an der Meißner Tourist-Information leuchten. Die Informationsstelle am Markt wurde vom Deutschen Tourismusverband geprüft und zertifiziert: nach 2013 in diesem Jahr zum zweiten Mal.

Damit fand die Überprüfung etwas später als ursprünglich vorgesehen statt. Eigentlich gilt das Zertifikat des Deutschen Tourismusverbands für drei Jahre. Weil die Meißner Tourist-Information jedoch 2016 von der Trägerschaft des Tourismusvereins zur Stadtverwaltung wechselte, wurde sie erst danach neu zertifiziert.

Kriterien waren dabei unter anderem das Erscheinungsbild des Informationsbüros, die Qualität der Beratung und der Umfang der angebotenen Leistungen. Die Meißner Tourist-Information erreichte 86 Prozent der möglichen Punkte. Damit liegt sie über dem sächsischen Durchschnitt von 77 Prozent und dem Bundesdurchschnitt von 81 Prozent.

Besonders positiv hoben die Prüfer die Internationalität der touristischen Beratungen in Meißen hervor. Die Mitarbeiterinnen der Tourist-Information seien stets in der Lage, Gästen in allen Belangen auf Englisch Auskunft zu geben. Vorrätig sei Informationsmaterial in neun Sprachen. Pluspunkte brachten unter anderem auch die Bildschirme ein, auf denen im Markt 3 über aktuelle Veranstaltungen in Meißen informiert wird. Ebenso gelobt wurde die Möglichkeit, Veranstaltungskarten, Tickets für den Nahverkehr und die Sächsische Dampfschiffahrt gleich vor Ort zu kaufen.

Die Prüfer hatten aber auch Verbesserungsvorschläge. Die Ausschilderung der Tourist-Information für Autofahrer könnte besser sein. Moderneres und einheitlicheres Mobiliar würde das Erscheinungsbild der Informationsstelle verbessern. Der zuständige Amtsleiter Christian Friedel kündigte an, den Service weiter zu optimieren und die von den Prüfern gemachten Verbesserungsvorschläge umsetzen zu wollen. Das neue Zertifikat für die Meißner Tourist-Information ist drei Jahre gültig.