Markt der Manufakturen

Das Sächsische Staatsweingut Schloss Wackerbarth und das Manufakturhaus Meißen laden am 16. und 17. Dezember wieder zur „Manufaktur-Weihnacht“ ein. Im Radebeuler Schloss Wackerbarth bieten dabei 65 Handwerker, Designer und Unternehmer Waren von Weihnachtsschnitzwerk über Textilien bis zu feinen Lebensmitteln an. Bei der „Manufaktur-Weihnacht“ vertreten sind unter anderem die Porzellan-Manufaktur Meissen, die Firma Wendt & Kühn und die Plauener Seidenweberei. Diese und andere Unternehmen stellen ihr Handwerk vor und verkaufen ihre Produkte.

Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt am Sonnabend von 10.00 bis 19.00 Uhr, am Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr. Für Kinder gibt es an beiden Tagen ein Programm mit Basteleien in der „Weihnachtswerkstatt“ und Märchenlesungen. Der Eintritt zum Markt kostet pro Person fünf Euro. Kinder und Jugendliche im Alter unter 16 Jahren haben freien Eintritt.


Städtepartnerschaft besiegelt

Meißens neue Städtepartnerschaft mit dem polnischen Legnica ist besiegelt. Nachdem in den vergangenen Wochen die Stadträte beider Kommunen jeweils einstimmig die Partnerschaft beschlossen, unterzeichneten Meißens Oberbürgermeister Olaf Raschke und Legnicas Stadtpräsident Tadeusz Krzakowski am 8. Dezember im Meißner Rathaus die Urkunde über die Zusammenarbeit.

Für Legnica ist es die fünfte, für Meißen die siebente Städtepartnerschaft. Themen des Austauschs sollen unter anderem Sport, Bildung und Wirtschaft sein. Erste Kontakte gab es bereits vor dem offiziellen Beginn der Partnerschaft: Vom 1. bis 4. Dezember besuchten 13 Kinder und fünf Betreuer des Sportvereins „Fortschritt“ Meißen-West das Internationale Nikolaus-Hallenfußballturnier in Legnica, bei dem Mannschaften aus den Partnerstädten gegeneinander antreten.

Legnica, deutsch: Liegnitz, liegt rund 200 Kilometer östlich von Meißen. Die Stadt gilt als eine der ältesten in Niederschlesien, hat rund 100.000 Einwohner und ist ein wichtiges Wirtschaftszentrum.


Markt und Märchen

Am dritten Adventswochenende hat Nossen zwei Attraktionen zu bieten. Am 16. und 17. Dezember ist in der Stadt an der Mulde der Weihnachtsmarkt geöffnet. Im Nossener Schloss tagt unterdessen der „Märchenkongress“. Besucher können im geschmückten Schloss verschiedenen Märchenfiguren begegnen. Jeweils um 15.00, 16.00 und 17.00 Uhr starten Familienführungen durchs Nossener Schloss.


Beratung zum Mietrecht

Um Fragen des Mietrechts geht es am Montag, dem 18. Dezember, von 15.00 bis 18.00 Uhr in der Meißner Beratungsstelle der Verbraucherzentrale in der Gerbergasse 5. Fachleute des Mietervereins Meißen geben Auskunft zu Themen wie Schönheitsreparaturen, Mieterhöhungen oder Betriebskostenabrechnungen.

Die Beratung ist nicht an eine Mitgliedschaft im Mieterverein gebunden. Sie ist aber kostenpflichtig: für maximal 15 Minuten wird einen Festpreis von 15 Euro verlangt. Eine telefonische Voranmeldung unter der Rufnummer 03521/4766770 ist erforderlich.


Nicolaisteg wieder frei

Im Meißner Stadtzentrum wurde die neu gebaute Nicolaibrücke über die Triebisch freigegeben. Sie bietet nun wieder eine Verbindung zwischen Neumarkt und Neugasse.

Die neue Brücke ersetzt ein Flussquerung, die sich bei den vergangenen Hochwassern als Gefahrenstelle erwies. Ziel des Neubaus war es, die Brücke auf das Niveau eines statistisch alle 100 Jahre zu erwartenden Hochwassers anzuheben und die Durchfahrtshöhe für die Gewässerunterhaltung zu gewährleisten. Dafür musste die Nicolaibrücke um einen halben Meter angehoben werden.

Die neue Brücke ist rund 15 Meter lang und zwischen den Tragrohren 2,70 Meter breit. Sie steht Fußgängern und Radfahrern offen, kann jedoch im Falle einer Havarie auch von Fahrzeugen befahren werden. Die Brückenkonstruktion besteht vollständig aus Stahl und wurde durch die Firma Stahl- und Maschinenbau Graf in Meißen vorgefertigt. Nach Erhöhung der Widerlager wurde die Brücke vor einigen Wochen mit einem Kran an ihren Bestimmungsort gehoben.

Neben der Brücke und Versorgungsleitungen musste auch eine in der Flussquerung verlaufene Fernwärmetrasse angehoben werden. Dazu entstanden als Hauptträger der neuen Brückenkonstruktion zwei Tragrohre mit einem Durchmesser von etwa 60 Zentimetern, in die später die Fernwärmerohre eingeschoben wurden. Nachdem die neue Brücke an Ort und Stelle war, wurden noch Gehwege angeglichen, Geländer angepasst und die Straßenentwässerung erneuert. Über Rampen ist die Brücke barrierefrei nutzbar.

Insgesamt kostete der Brückenneubau rund 400.000 Euro. Die Stadt Meißen nutzte dafür Fördermittel zur Hochwasserschadensbeseitigung.